Vom neuen Hobby und dem lecken der Wunden

Bild von Flickr - Gérald LAIK CC-BY-NC-2.0
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Zum Radegaster Volksfest, 14-16. August 2015, präsentierte sich der Bogensportverein aus Löbersdorf. Man konnte sich an ihrem „Stand“ als Bogenschütze versuch und das habe ich auch gemacht. Unter der Anleitung der Vereinsmitglieder konnte man auf ein etwa 7-10m entferntes Ziel schießen. Spaß hat‘s gemacht und Bogenschießen könnte ich mir als Hobby und vor allem als Sport für mich gut vorstellen.

 

Als Ausgleich zum Berufsleben ist ein Hobby wichtig. Man muss „Anschalten“ können, den Alltag vergessen, Spaß haben. Als Sport ist Bogenschießen auch sehr interessant für mich. Sport fällt bei mir nicht unter den Aufgaben und Beschäftigungen die ich gerne und vor allem regelmäßig mache. Durch meine Rückenprobleme müsste ich eigentlich regelmäßig Sport machen der die Rückenmuskulatur stärkt.

 

Gestern war das erste Probetraining und meine erste Bilanz ist positiv. Mir macht es immer noch Spaß und ich habe leichten Muskelkater. Bei dem Training auf dem Gelände des Bogensportvereins habe ich sehr schnell abschalten können. Tausend Sachen auf die man achten muss, wenn man das Ziel treffen will. Die Körperhaltung, die richtige Aufstellung zum Ziel, die Atmung und und und. Sehr viel was man als Anfänger so falsch machen kann. Und eben so viel was man lernen kann. Aus der sportlichen Sicht betrachtet ist das Bogenschießen auch genau auf mich zugeschnitten. Es ist jetzt kein Sport bei dem man sich absolut aus powert und die Muskelgruppen die beim Spannen und halten des Bogens beansprucht werden sind genau die die ich eh stärken müsste. Schulter, Rücken und Lendenwirbelsäulenmuskulatur. Gemerkt habe ich das am Muskelkater heute morgen.

 

Ob Bogenschießen jetzt nur eine kurze Unterbrechung meiner unsportlichen Tage ist oder ob der Sport jetzt ein fester Bestanteil meines Lebens wird kann nur die Zeit zeigen. Auf jeden Fall werde ich hier über meine Erfahrungen und Erkenntnisse berichten.

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