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Der Mietbogen

Als ich vor kurzer Zeit mit dem Bogenschießen in Kontakt gekommen bin, habe ich versucht mich im Internet über das Thema schlau zu machen. Die Informationen die ich auf vielen Internetseiten von Bogensportvereinen gefunden habe waren sehr hilfreich um sich einen Überblick zu verschaffen was auf mich zukommt. Aber für den blutigen Anfänger viel zu detailreich und hat mich ehr dazu gebracht nach dem lesen neue Fragen zu haben.

 

Ich möchte in dieser Reihe versuchen über mein Wissen zu berichten. Schritt für Schritt. Immer nur das was ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Für alle die gleich wissen möchten wie es „richtig“ gemacht wird, ist dieser Blog ungeeignet. Ich gehe davon aus, dass ich Informationen die ich heute schreibe möglicherweise in ein paar Wochen wiederrufen werde. Ganz einfach aus dem Grund, dass meine Erfahrungen in dieser Zeit gewachsen sind.

 

Im ersten Teil möchte ich von meinen ersten „eigenen“ Bogen berichten. Wie schon in dem Beitrag „Neues von der Bogenfront“ berichtet gibt es unterschiedlich Arten von Bögen. Bei meinem aktuellen Bogen handelt es sich um einen Take-Down-Recurve-Bogen. Also ein geteilter Bogen bestehend aus zwei Wurfarmen einer sehne und einem Mittelstück. Diese Art der Konstruktion ist für Anfänger soweit von Vorteil, dass bei ihm die Wurfarme jeder Zeit ausgetauscht werden können um somit langsam und stückweise das Zuggewicht, die Kraft die man zum spannen des Bogens benötigt, erhöht werden kann. Bei Bögen „aus einem Guss“ wie bei Langbögen oder Compoundbögen ist das nicht so einfach möglich, da muss meist der komplette bogen ausgetauscht werden.

 

Um Kosten zu sparen wurde mir nahegelegt einen Bogen zu Mieten. Für ca.30€ im halben Jahr kann der Anfänger sich langsam hochtrainieren und vor allem sehen ob ihm das Hobby liegt oder ob es nur eine kurze Verwirrtheit war („Iiiieeehhhhh Sport“ und so). Meist können bei geliehenen Bögen jeder Zeit die Wurfarme getauscht werden und davon habe ich auch schon gebrauch gemacht. Angefangen habe ich mit 26Pfund Zugspannung und habe mich jetzt auf 30Pfund gesteigert. Das sind jetzt zwar Werte über die sich die Meisten schützen kaputtlachen werden. Mein Trainer selbst hat sein „Wohlfühlgewicht“ bei 50Pfund gefunden. Aber ich habe Zeit und zum Angeben habe ich nicht so die Lust… .

 

Also was habe ich heute gelernt … Mieten statt Kaufen ist für den Anfang sinnvoller!

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Neues von der Bogenfront

Jetzt in der dritten Woche in der ich mein mögliches neues Hobby betreibe. Hier der link zum ersten Beitrag dazu. Habe ich schon ein so ein bisschen was gelernt. Mein Trainer, der mich glücklicherweise noch nicht mit dem sicherlich noch kommenden Theorieberg erschlagen hat, hat mich in den letzten Wochen die unterschiedlichen Bögen ausprobieren lassen.

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Vom neuen Hobby und dem lecken der Wunden

Bild von Flickr - Gérald LAIK CC-BY-NC-2.0
Bild von Flickr - Gérald LAIK CC-BY-NC-2.0

Zum Radegaster Volksfest, 14-16. August 2015, präsentierte sich der Bogensportverein aus Löbersdorf. Man konnte sich an ihrem „Stand“ als Bogenschütze versuch und das habe ich auch gemacht. Unter der Anleitung der Vereinsmitglieder konnte man auf ein etwa 7-10m entferntes Ziel schießen. Spaß hat‘s gemacht und Bogenschießen könnte ich mir als Hobby und vor allem als Sport für mich gut vorstellen.

 

Als Ausgleich zum Berufsleben ist ein Hobby wichtig. Man muss „Anschalten“ können, den Alltag vergessen, Spaß haben. Als Sport ist Bogenschießen auch sehr interessant für mich. Sport fällt bei mir nicht unter den Aufgaben und Beschäftigungen die ich gerne und vor allem regelmäßig mache. Durch meine Rückenprobleme müsste ich eigentlich regelmäßig Sport machen der die Rückenmuskulatur stärkt.

 

Gestern war das erste Probetraining und meine erste Bilanz ist positiv. Mir macht es immer noch Spaß und ich habe leichten Muskelkater. Bei dem Training auf dem Gelände des Bogensportvereins habe ich sehr schnell abschalten können. Tausend Sachen auf die man achten muss, wenn man das Ziel treffen will. Die Körperhaltung, die richtige Aufstellung zum Ziel, die Atmung und und und. Sehr viel was man als Anfänger so falsch machen kann. Und eben so viel was man lernen kann. Aus der sportlichen Sicht betrachtet ist das Bogenschießen auch genau auf mich zugeschnitten. Es ist jetzt kein Sport bei dem man sich absolut aus powert und die Muskelgruppen die beim Spannen und halten des Bogens beansprucht werden sind genau die die ich eh stärken müsste. Schulter, Rücken und Lendenwirbelsäulenmuskulatur. Gemerkt habe ich das am Muskelkater heute morgen.

 

Ob Bogenschießen jetzt nur eine kurze Unterbrechung meiner unsportlichen Tage ist oder ob der Sport jetzt ein fester Bestanteil meines Lebens wird kann nur die Zeit zeigen. Auf jeden Fall werde ich hier über meine Erfahrungen und Erkenntnisse berichten.

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DIY - "do it yourself" - ND-Filter

Ich habe in vielen DIY­Foren den Tipp gefunden eine Schweißsichtschutzscheibe (Schweißer Maske) vor die Linse zu halten und die als ND­Filters Ersatz zu nutzen. Mit einigen Kommentaren in Richtung „Pro“ und ein Großteil die den Vorschlag nicht nur in die Kontra­ Ecke stellten sondern regelrecht zerfetzten. Bedauerlicherweise aber ohne brauchbare Begründungen zu geben warum dieses Glas so schei***** sein soll. Als ich dann durch Zufall zur vergangenen SoFi2015 ein solches Glas in die Finger bekommen habe war mein Forscherdrang geweckt. Also bauen wir jetzt einen DIY­ND­Filter!

Gleich mal vorne weg ND­Filter (Neutraldichte) ist ein bisschen hoch gegriffen! Dazu aber später mehr. Den Beitrag habe ich zwar nach den ersten Tests geschrieben aber die folgenden Bilder und Arbeitsschritte sind vom Prototypenbau. Ich habe schon ein Mark II im Kopf aber jetzt erstmal zur ersten Version.

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